Eine Seite über Neufundländer-Hunde von Karin Butenhoff
Themen
...die Sache mit den Ohren
Was ich gern demonstrieren möchte, ist die in den letzten Jahren deutlich festzustellende Veränderung des Ohransatzes und der -grösse beim Neufundländer und dass dies eigentlich ein Punkt ist, dem man züchterisch mehr Gewicht beimessen sollte, wenn es immer häufiger zu Abweichungen kommt.
Die drei Köpfe auf der linken Seite demonstrieren in vorbildlicher Form einen idealen Ohransatz und eine ebensolche -grösse und -haltung. Die Köpfe sind rund, harmonisch und alle Proportionen sind aufeinander abgestimmt. Der Hund auf dem schwarz-weissen Bild ist übrigens Ch Zingari Chief, geb. 1910!
Im Gegensatz dazu zeigen die beiden Köpfe auf der rechten Seite eine deutliche Abweichung, wie man unschwer erkennen kann. Die Ohren sind bei beiden Hunden "aufgedreht", d. h. der Ansatz verläuft nicht, wie im Standard gefordert, der Linie des Oberkopfes folgend, sondern mehr in Richtung Erdboden, zudem sind sie bei dem braunen Hund noch viel zu hoch angesetzt. Dies verändert den ganzen Ausdruck des Kopfes.

Bei dem nächsten Beispiel links sind die Ohren nicht nur zu tief, sondern auch deutlich zu weit hinten angesetzt. Der Ansatz sollte nicht unter Augenhöhe liegen. Auch das verändert den gesamten Ausdruck des Kopfes, der von vorn gesehen zu schmal wirkt.

Wirklich kleine Dreiecksohren, wie vom Standard gefordert, findet man heute eher selten, die meisten sind mittel- bis gross.
